相片

Photographer's Note

About the story:

After burning down by some violent person two years ago, the reconstruction of the "Gradierbau (Saline)" is startring in the last month..here i want to bring you some pictures on the way of reconstruction..
will be continued at time..

About the picture:

you see here the south end of the building, there the reconstructons has started..
some facts about the old building you can read below:
to be continued..

Some facts about the building (sorry, only in german)

Das Bauwerk in Zahlen (als es noch stand / before burning down):

330 Meter L鄚ge
16 Meter hoher First
18 Meter hohe Turmspitze
250.000 Schwarzdorn-Reisigbndel
160 Sandsteinpfeiler
7000 qm verkleidete Holzfl踄he

Der Gradierbau Bad Drkheim ist letzter von ursprnglich fnf Gradierwerken, die zur ehemaligen Salinenanlage "Philippshall" geh顤ten. Er war bereits ein Nachfolgebauwerk einer an gleicher Stelle stehenden noch 鄟teren Gradierbauanlage. Dieses Bauwerk wurde 1847 erbaut, zu einem Zeitpunkt, als die Salzgewinnung ber Salinen schon relativ an Bedeutung verloren hatte. Sie wurde letztlich 1867 eingestellt. Im Rahmen der sich in dieser Zeit entwickelnden Kurstadt Bad Drkheim hat man jedoch sehr schnell festgestellt, dass Salinen neben der rein wirtschaftlichen Funktion als Produktionsst酹te fr Salz, auch einen sehr hohen gesundheitlichen Wert haben. Bei der Verrieselung der Sole werden auch gro絽 Mengen der Mineralien in Form von mikroskopisch feinen Tr鞿fchen, den Aerosolen, an die Luft abgegeben, die ber die Atemwege durch Besucher aufgenommen werden. Es wurde sehr frh erkannt, dass das Einatmen dieser Luft auf den Wendelg鄚gen und in unmittelbarer N鄣e der Saline, insbesondere bei Erkrankungen der Atemwege, heilende Wirkung hat. Dieser Effekt ist auch heute noch bei einem Rundgang auf der Saline zu erleben.


Ein Gradierwerk ist eine Anlage zur Salzgewinnung. Sie besteht aus einem Holzgerst, das mit Reisigbndeln (vorwiegend Schwarzdorn) verfllt ist. Das Verb Gradieren bedeutet einen Stoff in einem Medium Konzentrieren. Im Falle eines Gradierwerks wird der Salzgehalts im Wasser erh鐬t, indem Sole durch das Reisig hindurchgeleitet wird, wobei auf natrliche Weise Wasser verdunstet.

Viele Gradierwerke sind Teil eines Salzwerks, das aus einem Gradierwerk und einer Saline besteht. H酳fig werden Gradierwerke f鄟schlicherweise als Salinen bezeichnet. Gelegentlich werden auch Reisiginstallationen in Schwimmb輐ern Gradierwerk genannt, die wie Gradierwerke funktionieren, aber deutlich kleiner als Anlagen sind, die sich in Kurparks befinden.

Gradierwerke werden in Deutschland oft zu Kurzwecken betrieben und sind deshalb besonders h酳fig in Kurorten vorzufinden. Durch die herabrieselnde Sole wird die Luft in der N鄣e des Gradierwerks mit Salz angereichert, die Wassertr鞿fchen binden Partikel in der Luft. Dies wirkt sich 鄣nlich wie bei Seeluft beispielsweise bei Pollenallergikern und Asthmatikern und anderen positiv aus. Durch das Einatmen salzhaltiger Luft werden die Atemwege befeuchtet und die Wandungen der Atemorgane positiv beeinflusst. Des Weiteren besitzen die feinen Salzkristalle eine sekretl飉ende Wirkung, die die Atemwege intensiv von Bakterien reinigen und die Schleimh酳te abschwellen lassen. Viele 礪zte und Heilpraktiker empfehlen aus diesen Grnden einen l鄚geren Aufenthalt an der See oder in Kurorten, welche sich den Effekt der Gradierwerke zu Nutzen gemacht haben.

In vielen Kurorten (z. B. in Bad K霵igshofen) wurde darber diskutiert, ob die Errichtung neuer Klein-Gradierwerke ihren Kureinrichtungen hinreichend viele neue Kurg酲te zufhrt und eine entsprechende Kosten-Nutzen-Rechnung positiv ausf鄟lt.[1] Miniatur-Gradierwerke k霵nen auch in geschlossenen R酳men aufgestellt werden, wo sie die Raumluft positiv beeinflussen. Derartige Gradierwerke gibt es z. B. im Kurort Damp an der Ostsee[2] sowie im Schweizerischen Rheinfelden.

Gradierwerke dienen auch als Sehenswrdigkeiten der Orte, in denen sie aufgestellt sind. Von vornherein als Bauwerk, das Erlebnisse im Umfeld der Kurparkanlage erm鐷lichen soll, ist beispielsweise die Rekonstruktion des Gradierwerks in Bad Salzuflen konzipiert worden.[3].

Die besondere optische Struktur der Reisigw鄚de bietet Lichtknstlern au絽rgew鐬nliche M鐷lichkeiten fr ihre Kunstausbung. Hiervon hat erstmalig die Gemeinde Bad Rothenfelde im Jahr 2007 Gebrauch gemacht, indem sie die Lichtkunst-Biennale Lichtsicht ins Leben rief.[4]

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Additional Photos by bernd matheis (bema) Gold Star Critiquer/Silver Workshop Editor/Gold Note Writer [C: 2765 W: 28 N: 3985] (26591)
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